Bessarabien
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ist die historische Bezeichnung für einen
Landstrich am Nordufer des Schwarzen
Meeres.
Das Gebiet hatte mit 450 x 100 km Ausdehnung flächenmäßig etwa die Größe von Niedersachsen.
Begrenzt war es von den Flüssen Pruth im
Westen und Dnjestr im Osten.
Ab
1814 besiedelten deutsche Aus- wanderer den südlichen
Landesteil des damaligen russischen Gouvernements Bessarabien. Sie fanden ein
menschenarmes
und baumfreies Steppengebiet vor. Manns-
hohes Gras bedeckte
den fruchtbaren Schwarzerdeboden. Es
herrschte kontinentales Klima mit heißen Sommern
und kalten Wintern. Das ungefähr 100 x 100 km große Siedlungsgebiet der
Deutschen nannten die dort zuvor
lebenden Tartaren Budschak, was Winkel oder Abseitslage bedeutete.
Der
Name Bessarabien leitet sich vom moldauischen Fürstengeschlecht
"Basarab"
ab, das dort vom 14. -16. Jahrhundert herrschte. Seit der russischen Eroberung von den
Türken um 1800 und der Vertreibung der dort lebenden Tartaren war Bessarabien umstrittenes Grenzland zwischen Rumänien und Russland.
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